An dieser Stelle soll auf Dauer die Möglichkeit entstehen, sich zuverlässig und umfassend über die Geschichte wirtschaftlicher Praxis und Theorie zu informieren.

Wer kennt es nicht aus seinen ersten WiWi-Semestern: endlose Powerpoint-Foliensätze, Sekundärliteratur des (vor)lesenden Profs und trockene Einführungen in die neoklassische Gleichgewichtslogik. Am besten noch am Wochenende, geblockt. Eine tiefgehende Einführung in das Fach und insbesondere in die Vielzahl seiner historischen und gegenwärtigen Strömungen bleibt in der Regel auf der Strecke. So bekommt man als Erstsemester nicht nur stets ein vermitteltes, sondern oftmals auch ideologisch geprägtes Bild der Wirtschaftswissenschaften präsentiert. Besonders traurig fällt dabei das Ausbleiben einer (Empfehlung zur) Auseinandersetzung mit Primärtexten aus.
Mit dieser Seite wollen wir daher zur unmittelbaren Lektüre/Auseinandersetzung mit den grossen Köpfen des Faches anregen. Schon alleine die hier Genannten pflegten äusserst diverse bis hin zu konträren Herangehensweisen an ökonomische Prozesse, was die Dringlichkeit pluraler Lehre von Neuem unterstreicht. Um die eingefahrenen, othodoxen Strukturen aufzubrechen und einen Wandel der Lehre argumentativ herbeizuführen, ist eine wissenschaftliche Fundierung via Lektüre unabdingbar.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines
Klassik
Marxismus
Neoklassik
Keynesianismus
Neoliberalismus

Allgemeines


Literatursammlungen von anderen:

Klassik

  • Smith, Adam (1776): Wealth of Nations
  • David Ricardo (1817): On the Principles of Political Economy and Taxation
  • Thomas Malthus (1798): Essay on the Principle of Population
  • Luhmann, Niklas (1988): Die Wirtschaft der Gesellschaft als Autopoietisches System

Marxismus


Neoklassik



Keynesianismus


Neoliberalismus

Sowohl aus der wirtschaftstheoretischen als auch wirtschaftspolitischen Debatte ist der Begriff Neoliberalismus nicht mehr wegzudenken. Vom vorherrschenden Paradigma hinter weiten Teilen der Standardökonomie bis hin zum politischen Kampfbegriff findet er kontroverse Anwendung. Infolgedessen wird die historische Tradition hinter dem Begriff und seine theoretische Multidimensionalität zunehmend verwässert.Insbesondere Wirtschaftsstudenten sollten gerade vor diesem Hintergrund über eine umfassende Kenntnis der neoliberalen Denkschulen verfügen, um in der Lehre vermittelte Modelle im wissenschafts-theoretischen Kontext beurteilen und der Debatte sachlich fundiert begegnen zu können.Wir hoffen, mit dieser Sammlung eine vielschichtige Auseinandersetzung mit einem vielschichtigen Begriff zu ermöglichen.

Einführende Literatur



Neoliberale Klassiker (Primärliteratur)

  • F.A. von Hayek: Die Verfassung der Freiheit
  • F.A. von Hayek: Der Weg zur Knechtschaft
  • F.A. von Hayek: Recht, Gesetzgebung und Freiheit I-III
  • Walter Eucken: Grundsätze der Wirtschaftspolitik
  • Wilhelm Röpke: Marktwirtschaft ist nicht genug
  • Milton Friedman: Market or Plan?
  • Walter Lippman: The Good Society
  • Mont Pélerin Society: Statement of Aims
  • Buchanan (2003): Public Choice: The Origins an Development of a Research Program


Analyse & Kritik


Zur institutionellen Performanz des NL



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