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Wachstumskritik
Postwachstum


Wachstumskritik

"Ein endlicher Planet kann über kurz oder lang kein endloses Wirtschaftswachstum aushalten, da dieses auf einen Ressourcenverbrauch angewiesen ist, welcher nicht im nötigen Umfang erneuerbar, recyclebar ist" - so das Credo der Wachstumskritik. Neben den ökologischen, exisiteren aber noch zahlreiche weitere Begrenzungsfaktoren, die die Problematiken und letztlich Gefahren des Paradigmas eines beständigen Wirtschaftswachstums deutlich machen.
Auf dieser Seite möchten wir mittels Literaturempfehlungen eine Vertiefung in eine Thematik ermöglichen, die trotz ihrer Brisanz insbesondere von der gängigen VWL weitestgehend ignoriert wird. Alternativen und bestehende Konzepte für eine Gesellschaft ohne Wachstumszwang finden sich auf der Seite Postwachstum.


Allgemeines/Grundlegendes


Grenzen des Wachstums

Entkopplung - (Un)Möglichkeit eines "nachhaltigen Wachstums"?

Suffizienz, Subsistenz, Schrumpfen, De-...

Wachstum, Entwicklung und globaler Süden

Generationengerechtigkeit und Wachstum

Wege des Wandels

Kapitalismus und Wachstumskritik

Geld und Wachstum

Eigentum und Wachstum

Einführende Literatur
  • Helfrich et al. (2009): Gemeingüter - Wohlstand durch Teilen
  • Ostrom, Elinor (1997): Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action

Links


Postwachstum

Wie sieht ein System aus, welches den Primat des (Wirtschafts-)wachstums überwunden hat?
Auf dieser Seite sollen konkret ausgearbeitete Konzepte für die Ausgestaltung und Umsetzung einer Gesellschaft und einer Wirtschaft der Marke "Postwachstum", ebenso wie schon bestehende Praxisbeispiele aufgeführt werden. Nach der Einführung in die Wachstumskritik, soll hier also verstärkt das "und dann...!?" behandelt werden.

Postwachstumsgesellschaft
Eine Postwachstumsgesellschaft ist nicht existenziell auf Wirtschaftswachstum angewiesen, Wirtschaftswachstum ist kein Imperativ und Selbstzweck und nicht weiter dominierendes Paradigma von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Eine Postwachstumsgesellschaft zeichnet sich dreifach aus:

  1. Es findet keine Politik zur Erhöhung des Wirtschaftswachstums statt;
  2. Wachstumsabhängige und wachstumstreibende Bereiche, Institutionen und Strukturen werden umgebaut, sodass sie von Wirtschaftswachstum unabhängig sind;
  3. Das Wachstum von Energie- und Ressourcenverbrauch inkl. Fläche und Biodiversität wird gestoppt und der Verbrauch entsprechend den Nachhaltigkeitszielen zurückgefahren.

In einer Postwachstumsgesellschaft, insbesondere während der Transformation, werden einzelne Bereiche wachsen, andere werden schrumpfen, so wie dies bei jeder Entwicklung und bei jedem Strukturwandel der Fall ist. Insgesamt aber ist eine Postwachstumsgesellschaft unabhängig von Wirtschaftswachstum, sie verfügt über einen volkswirtschaftlichen Ordnungsrahmen, der diese Unabhängigkeit sichert und eine entsprechende Gestaltung von Wachstums- wie Schrumpfungsprozessen ermöglicht.
(Quelle: Seidl/Zahrnt (2010): Postwachstumsgesellschaft: Konzepte für die Zukunft)

Postwachstumsökonomie

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